Gerechter Klimaschutz

Der Hochhauspark soll in den kommenden Jahren umgestaltet werden. Wir wollen einen klimafitten Bezirk für alle. Bild: Alexandra Kromus

Die globale Klimaerhitzung und die damit verbundenen Veränderungen sind längst keine Theorie mehr, sondern erlebbare Realität. Sie zerstören schon heute weltweit die Lebensgrundlagen von Millionen von Menschen und beeinträchtigen die Lebensqualität  hunderter Millionen weiterer. Auch in Margareten sind die konkreten Auswirkungen längst  spürbar.

Die ökologische Frage ist für uns SozialdemokratInnen zentral und drängend, denn  es  geht um nicht weniger als um die Sicherung der Lebensgrundlagen der Menschheit. Als  SozialdemokratInnen erkennen wir nicht nur die sozial ungleiche Verteilung der Belastungen, die durch Umweltzerstörung und den Klimawandel entstehen. Wir erachten auch die Veränderung wirtschaftlicher und sozialer Strukturen als wesentlich, um Klima-  und  Umweltzerstörung erfolgreich bekämpfen zu können. Denn eine grundlegende Umgestaltung unserer Produktions- und Lebensweise ist keine moralische Frage und nicht allein durch individuellen Verzicht erreichbar.

Umweltzerstörung ist die Folge einer Wirtschaftsweise, in der rein quantitatives Wachstum, die Erzeugung von Konsumbedürfnissen und der Raubbau an Ressourcen die Grundlagen kurzfristiger Profitmaximierung sind.

Die nachhaltige Senkung von Treibhausgasemissionen setzt eine grundlegende Umgestaltung unserer Raumentwicklung voraus. Im Sinne der Stärkung regionaler Produktions-  und   Verbrauchskreisläufe müssen Verkehrsorganisation, Energieerzeugung und -verbrauch, aber  auch unsere Lebensmittelerzeugung umgestaltet werden. Diese Aufgabe kann nicht den  Märkten allein überlassen bleiben, sondern erfordert die bewusste, strategische Gestaltung durch die Politik. Sichere und gesunde Nahrungsmittel, reine Luft und sauberes Trinkwasser sowie intakte Grün- und Erholungsräume sind für alle Menschen ein unabdingbares Grundbedürfnis. Wir sehen die ökologischen Herausforderungen daher als Teil einer umfassend zu beantwortenden sozialen Frage.

Auf Bezirksebene gilt es, zu tun, was möglich ist: z.B. mit dem von der SPÖ beantragten Beitritt zum Klimabündnis. Das Klimabündnis Österreich unterstützt die teilnehmenden Körperschaften und Betriebe mit einer Vielzahl von Aktivitäten bei der Erreichung der gesteckten Klimaziele. Diese umfassen unter anderem die professionelle Vernetzung, Informationsaustausch zu “best practice Beispielen”, Vorträge, Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung, sowie die Unterstützung bei der Umsetzung konkreter, klimarelevanter Maßnahmen im Bezirk.

 


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