Drei Anträge für mehr Sicherheit im Straßenverkehr!

Bild: Thomas Peschat

Wir verlangen eine Fahrradpolizei, Überprüfung der Kreuzungen und mehr Sicherheit für Fußgänger:innen in der Ramperstorffergasse

Zur Sitzung der Margaretner Bezirksvertretung bringen wir zahlreiche Anträge ein. Neben der Forderung nach neuen Wientalterrassen und Fassadenbegrünungen stehen diesmal Sicherheitsthemen im Fokus.

„Wir Sozialdemokrat:innen setzen uns dafür ein, dass der öffentliche Raum allen Margaretner:innen zur Verfügung steht und auch für alle Margaretner:innen Sicherheit bietet.“

Klubvorsitzende Elke Hanel-Torsch

Konkret fordern wir eine fixe Station für Fahrradpolizist:innen in Margareten. In Wien läuft seit rund 6 Monaten das Projekt „Unifomierter Fahrraddienst“. Bald sollen auch explizit Fahrradpolizist:innen unterwegs sein. Vor einigen Jahren verlor Margareten eine Polizeiinspektion aufgrund von Sparmaßnahmen des Innenministeriums und der Westen Margaretens verfügt seitdem über keine Polizeiinspektion mehr.

„Aufgrund der zentralen Lage und der guten Erreichbarkeit des Bezirks mit dem Rad ist Margareten für eine neue Fahrradpolizeistation prädestiniert.“

Klaus Mayer, Vorsitzender der Mobilitätskommission

Ein weiterer Antrag verlangt vom Magistrat eine Übersicht über jene Maßnahmen, die Sichtrelationen sowie die Verkehrssicherheit in Kreuzungsbereichen verbessern bzw. erhöhen können. In den letzten Jahren ist hier bereits viel passiert und es wurden Fahrradabstellanlagen errichtet (z.B. im Zuge der Schulwegsicherheitsoffensive). Da der öffentliche Raum in Margareten eine besonders wertvolle Ressource darstellt, verlangen wir jeweils optimale Lösung für die entsprechend Orte in Margareten zu finden. Dies könnten Fahrradabstellanlagen, Grünflächen, Sitzgelegenheiten, Versickerungsflächen oder Ähnliches sein.

Die vorläufigen Änderungen der Verkehrsorganisation in Margareten (ÖPNV, Projekt Reinprechtsdorfer Straße, U-Bahnbau,…) führen derzeit zu veränderten Verkehrsströmen in der Ramperstorffergasse. Ein weiterer Antrag beschäftigt sicher daher mit diesem Thema:

„Wir wollen, dass alle Kreuzungsbereiche in der Ramperstorffergasse zwischen Wiedner Hauptstraße und der Arbeitergasse in Hinblick auf die Verkehrssicherheit von Fußgänger:innen überprüft und gegebenenfalls adaptiert werden, damit ein sicheres Queren für Fußgänger:innen überall möglich wird.“

Klaus Mayer, Vorsitzender der Mobilitätskommission

Bereits auf dem Weg ist eine umfassende Verkehrsanalyse für Margareten, welche von SPÖ, ÖVP und Neos gegen die Stimmen der Grünen vom zuständigen Gremium der Bezirksvertretung beschlossen wurde. Darauf aufbauend werden wir weitere Maßnahmen für mehr Verkehrsberuhigung in ganz Margareten vorschlagen.