Reinprechtsdorfer Straße NEU – eine Straße für alle Margaretner*innen!

Bild: Thomas Peschat

Die Reinprechtsdorfer Straße ist eine der wichtigsten Straßen in unserem Bezirk: Verkehrsader, belebtes Geschäftsgebiet und lebenswerte Wohngegend. Wir wollen sie noch lebenswerter machen, die Aufenthaltsqualität verbessern sowie den Anforderungen des Klimawandels gerecht werden.

Und das stets nach den Wünschen der Margaretnerinnen und Margaretner und im Sinne eines guten Miteinanders zwischen allen Verkehrsteilnehmer*innen. Durch den aktuellen U-Bahnbau ist diese Entwicklung relevanter denn je. Deswegen packen wir es an und gestalten unsere Reinprechtsdorfer Straße neu!

Auf SPÖ-Antrag gab es bereits 2014 ein Bürger*innenbeteiligungsverfahren für die Reinprechtsdorfer Straße. Dabei sprachen sich die Bürgerinnen und Bürger für eine ganzheitliche Verkehrsberuhigung (unter anderem durch Prüfung einer Einbahnregelung), die Verbesserung der Radfahrinfrastruktur in der Spengergasse und Kohlgasse, eine Neugestaltung des Siebenbrunnenplatzes, mehr Aufenthaltsqualität für Fußgänger*innen sowie mehr Sitzplätze und Begrünung aus. Auf Basis dieser Ergebnisse soll die Reinprechtsdorfer Straße im Zuge des U-Bahn Baus abschnittsweise erneuert werden. Der südliche Abschnitt zwischen Matzleinsdorfer Platz und Siebenbrunnenplatz sowie der mittlere Bereich zwischen Siebenbrunnenplatz und Arbeitergasse werden mit dem Ende des U-Bahn Baus voraussichtlich 2027/28 fertiggestellt. Der nördliche Abschnitt zwischen Schönbrunner Straße und Arbeitergasse ist aktuell in Planung.

Doch im Herbst 2020 – mitten in der Hochphase des Wien-Wahlkampfs – wurden vonseiten der Grünen ohne jegliche Einbindung gewählter Mandatar*innen Pläne eines Grünen Kandidaten für diesen Abschnitt präsentiert, der nicht nur wenig mit den Ergebnissen des Bürger*innenbeteiligungsverfahrens zu tun hatte, sondern für den auch weder Budget noch Fördermittel vorhanden waren. Offensichtlich handelte es sich dabei lediglich um einen Schnellschuss für Wahlkampfzwecke – ein Affront gegenüber den Margaretnerinnen und Margaretnern. Deswegen haben wir diese Pläne eingehend geprüft und mit den Ergebnissen des Beteiligungsverfahrens verglichen. Dabei mussten wir feststellen, dass zu wenige Verkehrsberuhigungs- und Begrünungsmaßnahmen vorgesehen waren.

Darauf konnten wir es natürlich nicht beruhen lassen. Denn unsere Reinprechtsdorfer Straße ist kein Wahlkampfzuckerl, wir wollen nachhaltige Verbesserungen im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger. In der Bezirksvertretungssitzung im März haben wir uns deswegen gemeinsam mit einer breiten Allianz aus ÖVP, FPÖ und Links gegen die Stimmen der Grünen und NEOS für die Überarbeitung der Pläne des nördlichen Abschnitts ausgesprochen.

Denn im Gegensatz zu den im Wahlkampf präsentierten Plänen wollen wir die im Bürger*innenbeteiligungsverfahren geäußerten Wünsche tatsächlich berücksichtigen und umsetzen.

Das bedeutet:

  • Mehr Aufenthaltsqualität
  • Mehr Bäume und Straßenbegleitgrün
  • eine Belebung der Geschäftsstraße
  • einladende Sitzgelegenheiten
  • neue Trinkbrunnen
  • weniger Lärm und Abgase
  • Raus aus dem Asphalt!

Dafür hat sich die Bevölkerung klar ausgesprochen und dafür setzen wir uns ein! Die Wünsche der Margaretnerinnen und Margaretner sind unser Auftrag. Denn wir stehen für eine Politik des Miteinanders. Gestalten wir gemeinsam unsere Reinprechtsdorfer Straße zu einer Straße für alle Margaretner*innen!