Mehr Lebensqualität für die Margaretnerinnen und Margaretner

Bild: Ve Maricic

Die Bezirksvertretung Margareten hat diese Woche die Neugestaltung der Reinprechtsdorfer Straße sowie konkrete Maßnahmen für mehr Klimaschutz beschlossen und sich außerdem klar zu den Menschenrechten bekannt.

Bei der letzten Sitzung der Margaretner Bezirksvertretung wurde der SPÖ-Antrag für die Neugestaltung der Reinprechtsdorfer Straße mit den Stimmen von SPÖ, ÖVP, LINKS/KPÖ und FPÖ angenommen. Ebenfalls auf Zustimmung stießen zahlreiche Anträge der SPÖ für konkrete Klimaschutzmaßnahmen wie Wasserspiele in Parks und mehr Begrünung. Auch das Thema Menschenrechte stand auf der Agenda der gestrigen Bezirksvertretungssitzung. „Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten arbeiten prinzipienorientiert, mit klarer Haltung und sehr konsequent für und mit der Bevölkerung unseres Bezirkes. Mit vielen Projekten wollen wir die Lebensqualität in Margareten weiter erhöhen. Ich freue mich sehr über die Beschlüsse für unseren Bezirk“, so Klubvorsitzende Elke Hanel-Torsch.

Sofort nach Amtsantritt hat die neue Margaretner Bezirksvorsteherin Silvia Jankovic in enger Abstimmung mit dem Vorsitzenden der Kommission für Bezirksentwicklung, Mobilität und Bürger*innenbeteiligung, Bezirksrat Klaus Mayer, die bestehenden Pläne für die Reinprechtsdorfer Straße gesichtet. Auf Initiative von Bezirksrat Klaus Mayer sollen sie überarbeitet werden, damit eine klimafitte Geschäftsstraße mit mehr Platz für Fußgänger*innen, mehr Bäumen und mehr Aufenthaltsqualität entstehen kann. Aufgrund der bisher guten Erfahrungen befürworten die Sozialdemokrat*innen die aktuelle Einbahnregelung als Dauerlösung – diese soll möglichst einspurig ausgeführt werden. Damit soll mehr Platz für Fußgänger*innen, Bäume und für bestehende Kund*innenparkplätze geschaffen werden. Mit der Umgestaltung der Reinprechtsdorfer Straße soll gleichzeitig ein klimafittes Radwegekonzept für Margareten mitgeplant werden. „Mit der ersten klimafitten Einkaufsstraße soll die Reinprechtsdorfer Straße wieder die soziale Lebensader Margaretens werden!“, freut sich Bezirksrat Klaus Mayer.

Zahlreiche SPÖ-Initiativen für Umwelt- und Klimaschutz

Neben der Reinprechtsdorfer Straße waren die Gestaltung weiterer Gassen, Parks und Plätze Themen in der Bezirksvertretungssitzung. Die Sozialdemokrat*innen konnten sich mit Forderungen nach Cooling-Maßnahmen für den Siebenbrunnenplatz sowie mehr Bäumen und Begrünungsmaßnahmen aus dem Modul „Raus aus dem Asphalt“ in der Vogelsanggasse und der Siebenbrunnengasse durchsetzen. Zusätzlich soll im Willi-Frank-Park ein Wasserspiel entstehen. „Mit uns Sozialdemokrat*innen gibt es in bestehenden Parks mehr Wasserspiel und Initiativen für neue Grätzlparks. Wir sorgen für Abkühlung an heißen Orten und neue Bäume und Sträucher in den Gassen“, fasst der Vorsitzende des Umweltausschusses, BVin-Stv. Wolfgang Mitis die SPÖ-Anträge für mehr Klimaschutz zusammen.

Margareten ist Menschenrechtsbezirk

Bei der Sitzung der Bezirksvertretung waren auch die Menschenrechte Thema. Die SPÖ Margareten brachte deshalb Resolutionen und Anträge dazu ein. Ein Antrag der SPÖ, den Bezirk am Projekt „Wiener Menschenrechtsbezirke“ zu beteiligen und die damit verbundenen Aufgaben – insbesondere die Erarbeitung und Durchführung eines „Aktionsplans“ zu ausgewählten Schwerpunktthemen im Kontext der Menschenrechte und das Vorantreiben der Menschenrechtsbildung zu forcieren, wurde einstimmig angenommen. In einer von der SPÖ eingebrachten Resolution sprach sich der Bezirk außerdem für internationale Solidarität und einen menschenwürdigen Umgang mit geflüchteten Kindern, für die Aufnahme von 100 schutzbedürftigen Kindern aus dem Lager Moria und dafür, dass die türkis-grüne Bundesregierung dringendst ihrer Verantwortung nachkommt und unbegleiteten minderjährigen und sich auf der Flucht befindenden Kindern Zuflucht in Österreich gewährt, aus.